AKTUELL

 

 

 

 

Gründung Verein senior GLP

Im Hinblick auf die Nationalratswahlen im Oktober 2019 wurde bei den Grünliberalen Zürich das Netzwerk senior GLP etabliert. Die Mitglieder dieses Netzwerks haben nun am 29. September 2020 analog zu den jungen Grünliberalen einen eigenständigen Verein gegründet.

Als Mitglieder der senior GLP wollen wir unseren Nachkommen weder ökologische noch finanzielle Altlasten hinterlassen und Ihnen ein lebenswertes ökologisches, politisches und soziales Umfeld erhalten. Wir setzen uns ein für eine grünliberale Alterspolitik, die älteren Menschen keine Sonderrechte und Privilegien erhält oder beschafft, sondern sich auf einen fairen Generationenvertrag abstützt.

Zentrale Anliegen der senior GLP sind eine selbstbestimmte Wahl der Lebensgestaltung, eine Flexibilisierung des Rentenalters, ein zukunftsfähiges Rentensystem, die Bekämpfung der Altersdiskriminierung und die Selbstbestimmung von hochbetagten und hilfebedürftigen Menschen. 

Die senior GLP kann in alterspolitisch wichtigen Themen eigene, allenfalls auch von der GLP abweichende Standpunkte einnehmen und kommunizieren. Sie steht aber voll hinter dem Programm der GLP.

 

Statuten der senior GLP
Altersmedizinerin Bischoff

Eine Greencard für Senioren

In dieser lesenswerten Reportage der NZZ über Covid-19-Risikogruppen kommt unter anderem Heike Bischoff-Ferrari, Professorin für Altersmedizin an der Universität Zürich, zur Wort und schlägt vor, dass sich ältere Menschen beim Hausarzt ein Risikoprofil erstellen lassen könnten. Genau das haben wir von der senior GLP schon Ende April vorgeschlagen.

Alter ist keine Krankheit

Vorschlag der senior GLP zur Änderung der BAG-Richtlinien betreffend Corona-Virus

Viele 65-75-jährige Menschen haben keine Vorerkrankungen, die ein Covid-19 Risiko darstellen. Für die betroffenen gesunden Alten ist es diskriminierend, wenn sie vom Bundesrat als Risiko bezeichnet werden und nicht Kinderhüten, Einkaufen und den öffentlichen Verkehr benützen sollen. Die senior GLP bittet den Bundesrat um eine differenziertere Definition der Risikogruppen und schlägt einen «Covid-19-Risiko-Check-up» vor, mit dem in Arztpraxen das Risiko für eine schwere Covid-19-Erkrankung abgeklärt werden kann.

Medienecho

Die Medienmitteilung «Alter ist keine Krankheit» vom 4.5.2020 ist in zahlreichen Online- und Print-Medien der Schweiz aufgegriffen worden, teils mit, teils ohne explizite Erwähnung der senior GLP. Die über 100 teils sehr kontroversen Kommentare in verschiedenen Medien zeigen das Interesse am Thema. 

Brief an Bundesrat Alain Berset

In den Richtlinien des BAG gelten alle Menschen im Alter von 65+ als eine Risikogruppe für schwere Verläufe nach einer Infektion durch das Corona-Virus. Die seniorGLP hat sich in einem Brief an Bundesrat Berset gewandt mit dem Wunsch, dass über 65-Jährige nicht mehr pauschal als Risikogruppe eingestuft werden, und schlägt dazu eine Alternative vor.

Das Alter darf für intensivmedizinische Behandlung bei Covid-19 nicht ausschlaggebend sein

Sind keine verfügbaren Intensivpflegebetten mehr vorhanden, haben gemäss neuer Richtlinien der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften SAMW  über 85-jährige Menschen kein Anrecht auf einen Intensivpflegeplatz. Eine solche Diskriminierung findet der Schweizerische Seniorenrat SSR als verfassungswidrig, unmoralisch und höchst fragwürdig. Er fordert in einem Schreiben die SAMW auf, die entsprechenden Richtlinien zur Covid-19-Pandemie zu korrigieren.

Neuer Generationenvertrag

Ausbildungsphase, Erwerbsleben, und Pensionsalter dreigeteilt ist. Während sich die Politik prioritär damit befasst, wie die Vorsorgewerke finanziell zu sanieren seien, will das GLP Lab den Generationenvertrag mit vier Handlungsempfehlungen fit für die moderne Gesellschaft machen. Der neue Generationenvertrag soll nicht nur generationsübergreifend gerecht sein, sondern auch über verschiedene Familien- und Lebensmodelle hinweg. Die senior GLP unterstützen diese Vorschläge.