Vorbemerkung
Hier veröffentlichen wir Beiträge, die nicht unbedingt der Meinung des senior GLP Vorstandes entsprechen. Die Denkanstösse sind teilweise kontrovers und als Anstoss für eine Diskussion gedacht. Wir hoffen, dass wir bald eine Kommentar-Möglichkeit zu diesen Denkanstössen auf die website aufschalten können. Bis dahin schicke Deinen Kommentar bitte via E-Mail an uns!
Deutschlandfunk: Rubrik Andruck, politische Literatur.
In der Sendung vom 12. Januar wurden gleichzeitig mehrere Bücher besprochen, die aktuell und interessant erscheinen:- Stoltenberg: Auf meinem Posten. Erfahrungsbericht aus dem Innern der NATO.
- Bingener / Wehner: Der stille Krieg. Der aktuelle, hybride Krieg.
- Latif: Facetten der Freiheit.
- Robert Habeck Wir lebten in einer Welt der Raubtiere, sagt Habeck. Es sei daher wichtig, dass Europa geeint dastehe.
Schweizer Manifest Rechte fragiler alter Menschen
- Der Respekt vor und die Würde fragiler alter Menschen ist in unserer Gesellschaft zunehmend gefährdet.
- Das Schweizer Manifest Rechte fragiler alter Menschen richtet sich gegen diese Entwicklung.
- Es umfasst Rechte für ein humanes Leben fragiler alter Menschen und einen Katalog ethischer Forderungen für den Umgang mit ihnen.
- Die praktische Umsetzung wird vom partei- und konfessionsunabhängigen, gemeinnützigen Verein «Würde im Alter (WIMA)» angepackt, der am 14.5.2025 in Zürich gegründet wird.
Die Reerdigung soll neben Kremation und Erdbestattung im Kanton Zürich erlaubt und unterstützt werden.
Reerdigung geht so: Der Leichnam wird in einem Gehäuse in ein Bett aus organischem Material, Stroh, Heu, Kräuter, Blumen gelegt und damit zugedeckt. Die im Körper selbst und im organischen Material vorhandenen Mikroorganismen sorgen innerhalb von sechs Wochen dafür, dass sich der Körper zusammen mit dem ihn umgebenden Material in Humus verwandeln.
Zum Text von Herbert Ammann:
⇒ Reerdigung – ein polit-ökologisches Anliegen
Nationale Erbschaftssteuer ab 5 Millionen Vermögen
Sinnvoller Vorstoss von Nationalrat Marc Jost eine Steuer von 10 Prozent auf dem Nachlass ab 5 Millionen Franken. Eine solche Steuer wäre eine Solidaritätsabgabe, die die jüngere Generation entlastet. Denn mehr als die Hälfte aller Erbschaften geht an über 60-Jährige.
Mit zusätzlichen Lohnabgaben würde hingegen die erwerbstätige Bevölkerung noch stärker belastet. Die senior Grünliberalen sind solidarisch mit den Erwerbstätigen. Peter C. Meyer
Älterwerden: Gegenwärtige Lebenswege mit Zukunftspotenzial
Wie kommen lange, engagierte Erwerbsbiografien zustande?
Wer sind die Frauen und Männer, die sich keinen Deut ums Rentenalter kümmern und auch jenseits von 70 weiter – ehrenamtlich oder gegen Honorar – arbeiten?
Das Forschungsprojekt Älterwerden wird geleitet von unserem Mitglied Elisabeth Michel-Alder. Es untersucht die Geschichten dieser Personen samt ihren Lebensumständen und veröffentlicht in einem zweiten Schritt diese vielfältigen Lebenswege in Wort, Ton und Bild
Magazin «Wir Senior:innen»: Schenken und Spenden
Rechtzeitig auf die Festtage hin ist die Nummer 4.23 erschienen mit einigen Gedanken und Anregungen zum Schenken und Spenden. Der Beitrag von Niklaus Peter ist besonders anregend. Er schreibt als Einleitung: «Schenken macht mehr Freude als Beschenkt werden, denn Geschenke müssen erwidert werden. Wenn das Gleichgewicht stimmt, freuen wir uns. Andernfalls kann Verlegenheit oder Ärger entstehen.».
Das neue Magazin und alle acht bisher erschienen Nummern von «Wir Senior:innen» können digital gelesen werden:
Seniorweb – Seniornews
Die Website seniorweb.ch wird täglich aktualisiert mit drei bis vier Artikeln aus den Bereichen Gesellschaft, Kultur, Reisen, Digital und Politik. Der Newsletter „seniornews“ erscheint wöchentlich.
Grün und liberal – die Ursünde der Grünliberalen
Eine Satire zur kulturellen Aneignung
Von Herbert Ammann
Endlich habe ich die Ursache meines hintergründigen, mal leicht an-, mal leicht abschwellenden Unbehagens zu unserer Parteibezeichnung gefunden. Ja, liebe Freunde und Freundinnen, so darf ich das * weglassen, es sind die beiden unsere Partei beschreibenden Adjektive „grün“ und „liberal“.
KI und Roboter in der Altenpflege – ein Thema für die senior GLP?
Im Juni ging eine Meldung durch die Medien, dass eine KI bei Google aus Sicht des verantwortlichen Ingenieurs ‘echtes’ Selbstbewusstsein entwickelt hat.
In Japan und in Deutschland werden bereits häufig Roboter zur Pflege von alten Menschen verwendet. Sollten diese Roboter in der Zukunft Bewusstsein entwickeln, stellen sich viele ethische, wissenschaftliche und soziologische Fragen, die wir in unserem Artikel aufzeigen.
Zu viele Medikamente sind schlecht für ältere Menschen
Von Rebekka Gemperle ⇒ Artikel: Wir Senior:innen Seite 6
Stiftung Generationen-Dialog
Die Stiftung Generationen-Dialog hat zum Ziel, das Verständnis unter den Generationen zu fördern und die Chancen und Herausforderungen der älter werdenden Gesellschaft zu diskutieren.
Man lernt nie aus – wann lernt das die Politik endlich?
In der sich wandelnden Arbeitswelt wird lebenslanges Lernen immer wichtiger. Die Rahmenbedingungen in der Schweiz sind jedoch ungenügend.
Altersdiskriminierung Arbeitsmarkt
Welches sind die Gründe für den erschwerten Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt und welche Massnahmen stehen für eine Verbesserung der Situationen zur Verfügung?
Ältere Menschen befürworten ökologische Vorlagen
Oft wird den Alten vorgeworfen, sie schauen nur für sich. Die hohe Zustimmung der 65+Personen für die ökologischen Abstimmungsvorlagen zeigt (Artikel im Tagesanzeiger vom 15.6.2021): Das Gegenteil ist der Fall. Wie die meisten älteren Menschen engagieren wir uns von der senior GLP für eine gute Zukunft unserer Kinder, Enkel und aller Nachkommen. Es gibt sie noch: die Weisheit und die Verantwortung älterer Menschen!
Alter ist keine Krankheit
Vorschlag der senior GLP zur Änderung der BAG-Richtlinien betreffend Corona-Virus
Viele 65-75-jährige Menschen haben keine Vorerkrankungen, die ein Covid-19 Risiko darstellen. Für die betroffenen gesunden Alten ist es diskriminierend, wenn sie vom Bundesrat als Risiko bezeichnet werden und nicht Kinderhüten, Einkaufen und den öffentlichen Verkehr benützen sollen. Die senior GLP bittet den Bundesrat um eine differenziertere Definition der Risikogruppen und schlägt einen «Covid-19-Risiko-Check-up» vor, mit dem in Arztpraxen das Risiko für eine schwere Covid-19-Erkrankung abgeklärt werden kann.
Altersdiskriminierung Arbeitsmarkt
Mit fast drei Monaten Verspätung greift nun auch die NZZ die Forderung der seniorGLP auf, dass Alter alleine kein Kriterium für die Definition von Risikogruppen sein darf. Wir freuen uns, dass der Alterssoziologe F. Höpfliger zu genau den gleichen Schlussfolgerungen und Forderungen kommt, wie die seniorGLP sie Ende April in ihrem Brief an Bundesrat Berset. Schade, dass die die NZZ unsere diesbezügliche Pressemitteilung von Anfangs Mai nicht aufgegriffen hat, dann würde sie etwas weniger schwerfällig wirken!
Altersmedizinerin Bischoff
Eine Greencard für Senioren
In dieser lesenswerten Reportage der NZZ über Covid-19-Risikogruppen kommt unter anderem Heike Bischoff-Ferrari, Professorin für Altersmedizin an der Universität Zürich, zur Wort und schlägt vor, dass sich ältere Menschen beim Hausarzt ein Risikoprofil erstellen lassen könnten. Genau das haben wir von der senior GLP schon Ende April vorgeschlagen.
Risiko 65
Herbert Ammann, welcher 2019 auf unserer NR-Liste kandidierte, hat sich interessante Gedanken zum Risiko 65+, aber auch generell zu einigen durch die Corona-Krise aufgeworfenen politischen Themen gemacht.
Hermann Hesse
Hermann Hesse, der selbst ziemlich alt geworden ist, hat sich interessante Gedanken zum Alter gemacht!
Er sieht das Alter als eine Vorbereitungsphase auf den Tod, welche gerade durch die Akzeptanz des Todes und der Altersgebresten eine neue, tiefere Sicht auf das Leben und die Welt ermöglicht. Gerade in Zeiten von Corona sehr hörenswert!
«Das Risiko sind wir: die Alten»
Der Titel des Gastbeitrages von Ludwig Hasler in der Sonntagszeitung vom 4.4.2020 ist für gewisse Jahrgänge nicht gerade schmeichelnd: «Das Risiko sind wir: die Alten».
Hasler betont jedoch dabei, dass es bei den gefährdeten Alten in Zeiten des Corona-Virus eher darum geht, die Gesellschaft vor einem Schlamassel mit Risikopatienten zu verschonen. Betonen möchte Hasler auch, dass der Staat das Leben fast aller andern nicht einfach stilllegen kann, bloss damit vereinzelte alte Menschen ein paar Monate länger leben könnten.